lachsöl hund

Lachsöl Hund

Lachsöl Hund

Hat Lachsöl eigentlich noch irgendwelche Vorteile?

Lachsöl Hund: Lange Zeit war dieser Fisch edel, hochwertig und teuer. Und für viele Menschen gilt Lachs immer noch als besonders wertvoll. Doch sieht die Realität mittlerweile völlig anders aus.

Und sogar die immer wieder gepriesenen Omega-3-Fettsäuren sind nicht mehr das, was sie mal waren!

Lachsöl Hund: Was ist passiert?

Lachs ist mittlerweile einer der giftigsten Lebensmittel dieses Planeten. Das ist kein schlechter Scherz. Verschiedene Gründe kommen hier zusammen:

  • Lachs ist ziemlich am Ende der Nahrungskette. Uns mal ausgenommen. Also verspeist er Fische, die andere Fische verspeist haben. Mit einer entsprechend toxischer Belastung.
  • Lachs ist ein sehr fettiger Fisch ist. Und im Fett lagern sich Giftstoffe besonders gut ein.
  • Dieser Fisch wird hauptsächlich in Zuchtanlagen gehalten. Wo es extreme Probleme mit Parasiten gibt. Die dann mit Medikamenten, Chemie und heißem Wasser bekämpft werden.
  • In den Zuchtanlagen gibt es einen verstärkten Einsatz von Antibiotika.
  • Die Abwässer der Anlagen sind voller Chemie und Exkrementen. Und dort tummelt sich auch der Wildlachs.
  • Im Lachs des pazifischen Ozeans ist – dank Fukushima – längst Strontium festgestellt worden.

Lachsöl Hund: Einst so wertvoll!

Die Super-Fettsäure: Omega-3!

Lachs war einst ein teurer Fisch. Den man zu ganz besonderen Anlässen gönnte. Doch nun ist er auf nahezu jedem Frühstücksbuffet zu finden. Er hat das selbe Schicksal erlitten, wie Fleisch: Vom wertvollen Sonntagsbraten zu Burger, Pizza-Salami, Döner & Co.

Doch mit der Entwicklung zu einem Massenprodukt hat sich nicht nur der Preis verändert. Wie beim Fleisch sind auch im Lachs kaum noch Omega-3-Fettsäuren enthalten. Was hat es mit Omega-3 nun eigentlich auf sich?

Lach gehört zu den fettreichen Fischen. Wie z.B. auch Hering und Makrele. Und die sind aufgrund ihrer Fette für uns selbst und für unsere Hunde so wichtig. Wenn du dich schon näher mit dem Thema Ernährung auseinander setzt, werden dir die Begriffe Omega-3-, Omega-6 und vielleicht auch Omega-9-Fettsäuren etwas sagen.

Und Omega-3 ist aufgrund ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften besonders wertvoll.

Es sind mehrfach gesättigte Fettsäuren, die sich EPA und DHA nennen. Wofür steht das? Für Eicosapentaensäure und Decosahexaensäure. Vielleicht wolltest du es so genau nun doch nicht wissen… 🙂

Da beide Fettsäuren in fettem Fisch vorkommen und zu Omega-3 zählen, gehe ich hier jetzt nicht darauf ein, welche Fettsäure wobei hilft. Nur so viel: Omega-3 unterstützt bei Denk- und Lernprozessen, kann für eine bessere Stimmung sorgen und gegen Entzündungsprozesse wirken. Und wird außerdem mit einer herzunterstützenden Wirkung in Verbindung gebracht.

Kaum noch Omega-3-Fettsäuren…

Das Problem ist: In herkömmlichen Fleisch ist Omega-3 kaum noch enthalten. Zumindest, wenn das Fleisch aus der Massentierhaltung stammt. Der Gehalt an diesen wertvollen Fettsäuren steigt, wenn das Rind zuvor auf einer Weide umherlief und – ganz natürlich – Gras futterte. Und nicht angekettet in einem Kuhstall von Soja ernährt wurde. Soja, das meist aus den USA oder Südamerika stammt. Wobei es sich mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch noch um Gensoja handelt.

Und genau das Gleiche gilt auch für den Lachs. Zuchtlachs ist Massentierhaltung. Er kann sich nicht so bewegen, wie er sollte. Und er wird ebenfalls mit Sojapellets ernährt…

Du glaubst nicht, was ich schreibe? Hier z.B. kannst du dich weitergehend informieren: Bericht von Quarks.de: So umweltschädlich ist dein Lachssteak!

Lachsöl Hund: Gibt es Alternativen?

Die Sache mit dem Omega-3:Omega-6-Verhältnis

Wichtig bei der Wahl eines guten Öls mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren ist, neben dieser Fettsäure selbst, auch das Verhältnis zu einer anderen: Der Omega-6-Fettsäure. Denn dieses Verhältnis sollte maximal 1:4 betragen. Gern auch 1:3 oder sogar 3:1. Also, mit anderen Worten: Ein Teil Omega-3 und maximal 4 Teile Omega-6.

Aber das ist, wie gesagt, bei der heutigen Standard-Ernährung gar nicht so einfach. Und wenn du ein anderes Öl verwenden willst, kannst du manchmal sogar alles noch schlimmer machen. Mit Sonnenblumenöl. Mit Distelöl. Oder auch mit Maiskeimöl. In dem sehr guten Blog rund um das Thema Barfen habe ich eine Tabelle gefunden, in der verschiedene Öle mit dem jeweiligen Omega-3:Omega-6-Verhältnis aufgeführt sind: Blog-Post „Welches Öl darf in den Napf?“

Auch Olivenöl oder Rapsöl gehören zu den Ölen, die dein Hund auf gar keinen Fall erhalten sollte. Und Alternativen zu Lachsöl gibt es gar nicht so viele:

Was ist mit Krillöl?

Bei Krill handelt es sich um Krebstierchen, die in der Antarktis leben. Sie stehen ganz am Anfang der Nahrungskette. Und sind damit nicht oder zumindest wenig belastet. ABER: „Krill“ heißt Walnahrung. Das heißt, wir nehmen damit den Walen ihre Nahrung weg. Insofern ist meine Empfehlung, Krill nur kurweise zu verabreichen.

Kann Algenöl eine Alternative sein?

Ja, denn aus Algen gewonnenes Öl beinhaltet ebenfalls Omega-3-Fettsäuren. Und sorgte im Rahmen einer Studie der Uni Jena für Linderung bei rheumatischen Beschwerden: Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Was ist mit Hanf- und Leinöl?

Diese beiden Öle sind die einzigen Pflanzenöle, die über ein akzeptables Omega-3:Omega-6-Verhältnis verfügen. Doch sie können vom Körper nicht so leicht verstoffwechselt werden, wie Fischöl.

Lachsöl Hund: Meine Empfehlungen

Kein Lachsöl mehr für deinen Hund! Kein Lachs im Futter, nicht im Trockenfutter, nicht im Feuchtfutter. Nicht in Leckerlies oder in irgendwelchen Futtertuben. Wenn du das Futter deines Hundes durch Öl ergänzen und aufwerten möchtest, dann wähle Algenöl im Wechsel mit einem Pflanzenöl. Krillöl nur mal kurweise.

Und noch einen Tipp zu Krillöl oder Fischöl insgesamt: Diese Öle kippen sehr schnell. In flüssiger Form riechst du das. Nicht jedoch, wenn du Fischöl in Kapseln verabreichst.

Du möchtest etwas mehr zum Thema Barfen wissen? Du hast ja zum Einen den Link von der Bloggerin rund um’s Barfen erhalten. Und dann habe ich auch einen Post für einen groben Überblick zu diesem Thema geschrieben: Hund barfen. Sowie einen zu dem immer wieder mit Vorurteilen behafteten Thema „Knochen“: Knochen für Hunde.

 

 

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